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Dienstag, 29 Oktober 2019 17:22

Feuerwehr Gräfenhausen erhält einen neuen Abrollbehälter für den Katastrophenschutz

Die Sicherung des Katastrophenschutzes in Hessen wird überwiegend von ehrenamtlich tätigen Personen wahrgenommen. Derzeit sind dabei rund 23.000 Ehrenamtliche in mehr als 680 Einheiten engagiert. Weitere 3.300 Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) stehen bei entsprechenden Lagen zur Verfügung. Die Hessische Landesregierung fördert das ehrenamtliche Engagement der Einheiten und deren Ausstattung.

Im Katastrophenschutz sind neben den Feuerwehren und dem THW die Hilfsorganisationen – Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft – tätig. Sie stellen die Einheiten und Einrichtungen, die nach einer Katastrophe wie beispielsweise einem Hochwasser, einem schweren Zugunglück, einem flächendeckenden Stromausfall oder einem atomaren, biologischen oder chemischen Gefahrstoffaustritt die Aufgaben des Brandschutzes, der Gefahrstoff-Abwehr, des Sanitäts- und Betreuungswesen, der Wasserrettung, der Bergung und Instandsetzung sowie der Information und Kommunikation übernehmen.

Am 20.10.2019 übergab der Innenminister Peter Beuth im Industriepark Höchst sieben neue Abrollbehälter Starkregen an hessischen Feuerwehren. Die Abrollbehälter, die an den Standorten Wolfhagern, Fulda, Buseck, Bad Schwalbach, Bad Vilbel, Wächtersbach und Weiterstadt-Gräfenhausen stationiert sind, verfügen über eine Tragkraftspritze (TS 8/8 ZS), einen Stromerzeuger 9,5kVA, 600m Doppelkammerschlauch-Systeme zur Wasserrückhaltung, 16 Schmutzwasserpumpen, einen faltbaren Wasserbehälter mit einem Inhalt von 5.000 Litern sowie weitere feuerwehrtechnische Geräte zur Wasserförderung und Beleuchtung

„Wir haben den Katastrophenschutz in einer auch im Ländervergleich beispielhaften Kraftanstrengung im Rahmen der Ausstattungsoffensive mit modernsten Einsatzmitteln umfassend ausgestattet und dabei seit dem Jahr 2008 rund 68 Millionen Euro investiert. Der Hessische Katastrophenschutz verfügt damit über die umfassendste und modernste Ausstattung seiner Geschichte. Und wir werden auch weiterhin nicht nachlassen, unsere Einsatzkräfte mit modernstem Equipment zu versorgen und die grundlegenden Planungen und Einsatzkonzepte auf den Weg zu bringen. Mit den neuen Abrollbehältern im Gesamtwert von rund 1,1 Millionen Euro stärken wir den Katastrophenschutz hessenweit nun auch bei der Bekämpfung von Starkregenereignissen“, so Innenminister Peter Beuth.

Der in Gräfenhausen stationierte Abrollbehälter-Starkregen wird zukünftig nicht nur im Stadtgebiet Weiterstadt oder im Landkreis Darmstadt-Dieburg tätig sein, sondern überörtlich im ganzen südhessischen Gebiet (Landkreis Bergstraße, Odenwald, Groß-Gerau sowie in der Stadt Darmstadt). Im Rahmen des Katastrophenschutzes kann selbstverständlich auch ein Einsatz in weiteren Gebieten sein. Alle Einsatzkräfte in Gräfenhausen werden nun auf diesem neuen Abrollbehälter ausgebildet, das entsprechende Fahrzeug zum Aufsatteln, das sogenannte Wechselladerfahrzeug, ist bereits seit 2006 im Dienst in Gräfenhausen. Mit diesem Fahrzeug werden weiterhin ein Abrollbehälter-Logistik sowie Abrollbehälter-Pritsche gezogen.

Text: Nils Ohlerich (NO), FF Gräfenhausen
Fotos: Foto-Halisch

 

 

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