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Samstag, 08 März 2014 00:51

Mitgliederversammlung 2014 des Kreisfeuerwehrverbandes

 

Verbandsvorsitzender und Kreisbrandinspektor Ralph Stühling begrüßte die Mitglieder aus den Kreisfeuerwehren, den Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie anwesende Ehrengäste, Bürgermeister und Vertreter aus Politik. Einen besonderen Gruß ging an die Ehrenmitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes Erich Michel und Alfred Jakoubek.

In seinem Jahresbericht blickte der 1. Vorsitzende auf ein „erfolgreiches und umfangreiches Jahr 2013“ zurück: Wir können uns aber nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern müssen auch weiterhin die Zukunft der Feuerwehren im Landkreis Darmstadt-Dieburg aktiv gestalten“ so Stühling zu Beginn seines Berichtes.

Zu den besonderen Aktivitäten zählte Stühling den 2. Aktionstag der Feuerwehren. Gemeinsam mit der Stadt Darmstadt und den Feuerwehren des Landkreises wurde dieser auf dem Karolinenplatz in Darmstadt durchgeführt: „Eine hervorragende Veranstaltung, die wiederum sehr viel Zuspruch bei der Bevölkerung erhalten hat. Ein gelungenes Konzept der öffentlichen Darstellung und der Zusammenarbeit, dass wir auch in den kommenden Jahren weiter betreiben möchten.“ Der Kinderkreisfeuerwehrtag und Feldgottesdienst in Reinheim, der Kreiskameradschaftsball in Semd und die verschiedenen Veranstaltungen mit der Politik runden den Terminplan ab.

Dem Presseteam bescheinigt Stühling einer hervorragende Arbeit und dankt den Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung. Die Pressearbeit ist ein wichtiger Faktor im Aufgabengebiet der Feuerwehren. Die Kreisfeuerwehrmusik ist ebenfalls sehr aktiv. Alle Veranstaltungen des Kreisfeuerwehrverbandes wurden durch die Musikgruppen musikalisch begleitet.

Lobende Worte gingen an die Kreisjugendfeuerwehr: „Die Veranstaltungen der Kreisjugendfeuerwehr im vergangenen Jahr, insbesondere der Kreisjugendfeuerwehrtag in Dieburg, waren spitze. Die Ursache für die gute Personalstärke aller Feuerwehren beruht sicherlich auch auf den zahlreichen Aktivitäten innerhalb der Zukunftskampagne.“ Stühling fordert den Kreisjugendfeuerwehrausschuss und alle 71 Jugendfeuerwehren dazu auf: „in ihrem Elan nicht nachzulassen und weiterhin hervorragende Projekte anzustoßen und umzusetzen.“ Die Förderung der Jugendarbeit, wird auch weiterhin eine der wesentlichen Aufgaben des Kreisfeuerwehrverbandes sein.

Dass die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilungen nicht zum „Alten Eisen“ gehören stellen sie immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Ob beim Ball der Ehren- und Altersabteilung, bei den zahlreichen Treffen im Landkreis oder beim traditionellen Frühschoppen - es bietet sich immer eine gute Gelegenheit für die Kameradschaftspflege. Vom 24. – 26.06.2013 eine Abordnung der Ehren- und Altersabteilung in den Partner-Landkreis Zwickauer Land.

Anerkennung fand Stühling auch für die Zusammenarbeit mit dem Land Hessen bei der Beschaffung der Gerätewagen für den Hochwasserschutz. Das Land Hessen ist das einzige Bundesland, das die Lücken des Bundes beim KatS schließt.“ so Stühling. Das Thema Katastrophenschutz hat in unserem Landkreis von jeher einen hohen Stellenwert, somit auch beim Kreisfeuerwehrverband. Mit großer Sorge beobachtet Stühling allerdings die Entwicklung im Katastrophenschutz auf Bundesebene. „Bei den Haushaltsberatungen des Bundes im vergangenen Jahr wurden die notwendigen Ersatzbeschaffungen weiter hinaus gezögert.“ Die im Landkreis vorhandenen Bundesfahrzeugen sind bereits seit 25 Jahren oder länger im Einsatz. Hier kommen Fahrzeuge mit einem Stand der Technik aus den 70er Jahren zum Einsatz.

„Das größte Projekt der inneren Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland -der Digitalfunk- ist in der Endphase.“ postuliert Stühling. Die Auslieferung der Endgeräte läuft auf vollen Touren. Das Funknetz steht und ist in Betrieb. Der Digitalfunk kann Kreisweit genutzt werden. Was hier bereits geleistet wurde, bedarf besonderer Anerkennung.“ sind die Feuerwehren im Landkreis Darmstadt-Dieburg weitestgehend schon fortgeschritten bei der Umstellung, im Gegensatz zu anderen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Außerordentlich begrüßt Stühling die geplante Neukonzeption des überörtlichen Brandschutzes des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Die Aufgabenstellungen haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Ein wichtiger Punkt ist der Neubau der Atemschutzstrecke und die Modernisierung des gesamten Ausbildungsbereiches. „Es ist dringend erforderlich mittelfristig auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg die Ausbildungseinrichtungen den Anforderungen anzupassen.“ so Stühling.

In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst des Landkreises Darmstadt-Dieburg und den Kreisbrandmeistern/Kreisausbildung konnten fast alle Anforderungen und Lehrgangsmeldungen im vergangenen Jahr berücksichtigt werden. Es wurden 16 Kreis-Lehrgänge mit 439 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt.

Die Einsatzzahlen und die Personalentwicklung zeigen eine eindeutige Entwicklung. Die Mannschaftsstärke in den vergangenen Jahren ist nahezu gleich geblieben. Allerdings wird es immer schwieriger das Personal zu Werkzeiten oder besonderen Aufgaben zu gewinnen. Im vergangenen Jahr mussten die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis zu 362 Brände und zu 1.707 technische Hilfeleistungen ausrücken. Die größte Anzahl der Einsätze fanden dabei tagsüber an Wochentagen statt, ein Zeitpunkt an dem die Verfügbarkeit des Einsatzpersonals am Schlechtesten ist! Die Anzahl der Einsatzaufträge lässt sich nicht reduzieren. Stühling ruft die Freiwilligen Feuerwehren dazu auf, Veränderungen bei der Tagesalarmbereitschaft herbeizuführen. „Wege und Möglichkeiten dem Trend entgegen zu wirken wurden sind vorhanden so Stühling.

Die Forderung der Kommunen nach Einsparungsmaßnahmen begegnet Stühling folgendermaßen: „Bei dem Punkt Haushaltsmittel oder Haushaltsberatungen kommt oft die Frage nach Streichung freiwilliger Leistungen auf. Sicherlich ist der Brand- und Katastrophenschutz keine freiwillige Leistung, sondern eine Grundlage der Daseinsvorsorge und somit der gesetzlichen Aufgaben der öffentlichen Hand. Hier müssen die verantwortlichen politischen Mandatsträger noch deutlicher darauf hingewiesen werden, dass dies im Gegensatz zu anderen Landkreisen die Aufgabenbewältigung in DA-DI mit weitaus weniger hauptamtlichem Personal und infolgedessen ehrenamtlich geleistet werden“.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Kreisfeuerwehrverband Darmstadt-Dieburg auf das Erreichte stolz sein kann und gestärkt an die Aufgaben der Zukunft herangehen wird. Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Darmstadt-Dieburg bedankt sich bei allen Aktiven.

  • 2.664  Feuerwehrangehörige
  • 1.103  Angehörige der Jugendfeuerwehren
  •    348  Mitglieder Kinderfeuerwehr
  •    852 Angehörige in der Ehren- und Altersabteilung und
  •    265  Feuerwehrmusiker          

haben dazu beigetragen, dass der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Darmstadt-Dieburg einen guten Ruf hat und seine Aufgaben nach innen und außen zur Zufriedenheit aller erfüllen kann.

Landrat Klaus Peter Schellhaas überbrachte in seinen Grußworten den Dank der Kreisgremien, des Kreistages und Kreisparlamentes. Er zog eine kurze Bilanz im Vergleich zu anderen Landkreisen in Hessen, speziell über den demographischen Wandel und die tiefgreifenden gesellschaftlichen Änderungen die in den nächsten Jahren auf uns zukommen.

Schellhaas stellte die Frage, was sich in den nächsten 10-20 Jahren in Bezug auf die Feuerwehr ändert. „Nicht die technischen Fragen werden uns beschäftigen sondern die Menschen, die freiwillig ein Ehrenamt ausführen.“ so der Landrat.

Weitere Grußworte überbrachten Schaafheims Bürgermeister Reinhold Hehmann, MdB Dr. jens Zimmermann, MdL Manfred Pentz, Pfarrer i.R. Winfried Steinhaus und Alfred Jakoubek. im Namen der Sparkassenversicherung - SV Kommunale GmbH.

Im Fachbeitrag berichteten die Kameraden aus Pfungstadt über den Hilfeleistungseinsatz Stromausfall in Slowenien Anfang des Jahres.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden nach dem Kassenbericht, Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes, Uwe Reimund und Thomas Krehl zu Kassenprüfer für das aktuelle Geschäftsjahr gewählt. Zu dem Tagesordnungspunkt Feuerwehr-Stiftung Wilfried Köbler legte Ralph Stühling Bericht über das abgelaufene Jahr ab.

Als zusätzlicher Punkt standen die turnusmäßigen Neuwahlen des Stiftungsvorstand und des Kuratoriums der Feuerwehr-Stiftung Wilfried Köbler auf der Tagesordnung. Von der Versammlung wurden einstimmig gewählt:

Stiftungsvorstand

Ralph Stühling (Vorsitzender)

Stefan Richter (stv.Vorsitzender)

Gerhard Heller (Sozialwart)

Walter Neufingerl (Kassenwart)

Rainer Anders (Beisitzer)

Manuel Feick (Kreisjugendfeuerwehrwart)

Mike Bickelhaupt (Beisitzer)

Carsten Helfmann (Bürgermeister)

Kuratorium

Klaus Peter Schellhaas (Landrat)

Alfred Jakoubek (Landrat a.D.)

Jürgen Schmitt (Volksbank Modau)

Ingo E. Lankau (Rechtsanwalt und Notar)

Dieter Pabst (stv. KBI)

Franz Orth (GBI a.D.)

Erich Michel (Ehren KBM)

Ferdinand Pflüger (SBI a.D.)

Manfred Pentz (Generalsekretär der CDU)

 

Stefan Richter (Traisa) wurde durch Landrat Klaus Peter Schellhaas zum Kreisbrandmeister ernannt.

In Würdigung hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens wurde Kreisausbilder Karlheinz Hergesell (Wembach-Hahn) und Tanja Lutz (Semd) die Ehrenplakette des Kreisfeuerwehrverbandes DA-DI verliehen. Das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze wurde Thilo Lutz (Groß-Bieberau), das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber an Stadtbrandinspektor Stefan Teich (Groß-Umstadt) und Werner Flechsenhar (Babenhausen) und das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold an Kreisbrandmeister Hans Joachim Hahn (Griesheim) und Kreisbrandmeister Uwe Reimund (Ober-Ramstadt) verliehen.

Für den Kreisfeuerwehrtag, das Kreismusiktreffen, den Kreiskameradschaftsball 2016 lagen keine Bewerbungen vor. Den Ball der Ehren- und Altersabteilung 2016 wird von der FF Erzhausen abgehalten.

■ KFV - M. Bauer

 Die Versammlung in der Sport-und Kulturhalle in Schaafheim

Vereidigung Kreisbrandmeister Stefan Richter

v.l.n.r. Landrat K.P. Schellhaas, KBM Uwe Reimund, Tanja Lutz, KBM Hans Joachim Hahn, KA Karlheinz Hergesell, KBM Stefan Richter, Werner Flechsenhar, Kreisbrandinspektor Ralph Stühling, Thilo Lutz, SBI Stefan Teich

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