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Einleitung

Wer bei einer Feuerwehr gegenüber den Medien auskunftsberechtigt ist, sollte klar geregelt sein. Das Fehlen einer solchen Regelung birgt die Gefahr, dass jede Einsatzkraft mit den Medien redet und dabei ein sehr individuell geprägtes und oftmals sich widersprechendes Bild vermittelt wird.

Zu den Informationsaufgaben der Presse gehört unter anderem, die Allgemeinheit über Ereignisse von öffentlichem Interesse, wozu auch Unglücksfälle oder Brände gehören, aus unmittelbarer Kenntnis und Beobachtung der Vorgänge zu unterrichten.

Gerade bei „spektakulären“ Alarmstichworten zeigt sich, dass Medienvertreter sehr schnell (oftmals innerhalb weniger Minuten) an der Einsatzstelle eintreffen und vor Ort aktuelle Informationen abfordern. Oftmals sind jedoch die Einsatzleiter oder die örtlichen Pressesprecher so im Einsatzgeschehen eingebunden, dass für umfangreiche und detaillierte Pressearbeit keine oder sehr wenig Zeit bleibt. Falsche oder negative Berichterstattungen der Medien sind die Ergebnisse daraus.

Mitglieder der Gruppe

Die Pressegruppe des Landkreises besteht aus derzeit 13 Mitgliedern, verteilt über das Kreisgebiet. Die Gruppe unterliegt dem dafür zuständigen Kreisbrandmeister für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dieter Pabst. Sprecher der Gruppe ist Marcus Bauer der auch die Funktion als Pressesprecher des Kreisfeuerwehrbandes Darmstadt-Dieburg e.V. wahrnimmt.

Neben langjährigen Kenntnissen in der Leitung und Führung von Einsätzen sind alle Pressebetreuer aktive Mitglieder einer örtlichen Feuerwehr im Landkreis. Versicherung und Verdienstausfälle werden ebenfalls über die jeweilige Heimatfeuerwehr geregelt. Die Pressesprecher verfügen über Zusatzqualifikationen - und Ausbildungen im Bereich der Pressearbeit.

Alarmierung und Aufgaben

Die Alarmierung erfolgt über Meldeempfänger durch die Zentrale Leitstelle Dieburg auf Anforderung der örtlichen Einsatzleitung oder des Brandschutzaufsichtsdienstes. Darüber hinaus erfolgt eine automatische Alarmierung bei bestätigten Einsatzmeldungen in Objekten mit Sonderalarmplänen. Eine Alarmierung der Pressebetreuung erfolgt unabhängig eines ELW 2 oder eines TEL Einsatzes.

Nach erfolgter Alarmierung wird Gruppenintern anhand des Meldebildes entschieden, welche Pressesprecher zum Einsatz kommen. Hierbei rücken nach Möglichkeit die nächstgelegenen Pressesprecher zur Einsatzstelle aus. Die Anfahrt erfolgt entweder mit dem privat-Kfz oder einem Fahrzeug der Heimatfeuerwehr.

Einsatz- und Übungserfahrungen haben gezeigt, dass 2 bis 3 Pressesprecher im Einsatzfall eine optimale Besetzung sind, um die Aufgaben sinnvoll verteilen und abarbeiten zu können. Zu den Hauptaufgaben zählen:

  • Verbindung zum Einsatzleiter / Einsatzleitung / örtlichen Pressesprecher herstellen – Unterstützung abklären.
  • Information über den Einsatz sammeln.
  • Dokumentation der Lage anhand von gemachten Fotos.
  • Koordination der gesamten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - während und nach dem Einsatz..
  • Gesammelte Einsatzinformationen in schriftliche Presserklärung umsetzten und nur nach Freigabe des Einsatzleiters an die Medien versenden.
  • Pressefotografen und Medienvertreter an der Einsatzstelle betreuen. Hierzu zählen auch das Vermitteln von Einsatzhintergründen sowie das Vorbereiten von Interviews.
  • Fotodokumentation des Einsatzgeschehens für Feuerwehrzwecke erstellen (z.Bsp. für Aus- und Fortbildung und Archiv).
  • Schutz der Medienvertreter – Gewährleistung des ungestörten Einsatzablaufes.

Alle Pressesprecher des Landkreises verfügen über einen aktuellen Presseverteiler und Checklisten. In der Absprache im Landkreis Darmstadt-Dieburg und mit allen KatS Organisationen ist der Feuerwehr-Pressesprecher mit einer grünen Überwurfweste (Koller) gekennzeichnet. Die Pressegruppe trägt die Zusatzbezeichnung „Presseunterstützung Darmstadt-Dieburg“. Zusätzlich verfügt die Gruppe über zusätzliches Equipment wie Laptops, Digitalkamera, sowie große Magnetschilder mit der Aufschrift „Pressestelle“.

 

 

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