1.jpg10.jpg11.jpg12.jpg13.jpg14.jpg15.jpg16.jpg17.jpg18.jpg19.jpg2.jpg20.jpg21.jpg22.jpg23.jpg24.jpg25.jpg3.jpg4.jpg5.jpg6.jpg7.jpg8.jpg9.jpg
Dienstag, 08 Mai 2018 20:18

Realfeuer-Heißausbildung der Feuerwehr Gräfenhausen

Neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Gräfenhausen machten sich am Samstag (28. April) am frühen Morgen auf den Weg nach Bayern, genauer gesagt nach Amberg, um dort an einer realistischen Heißausbildung teilzunehmen. Nach etwa 300 gefahren Kilometer kam man mit zwei Einsatzfahrzeugen am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Amberg an. Nach der Begrüßung durch den dortigen Kommandanten wurden wir in die nachfolgende Heißausbildung theoretisch eingewiesen. Hier wurde verdeutlicht, wie wichtig solch eine realistische Ausbildung ist, um schwere Unfälle im Einsatzdienst zu vermeiden.

Nun folgte der Hauptteil der Reise, die Ausbildung mit echtem Feuer. Hier fuhr man mit Fahrzeug und Gerätschaften in das Übungsgelände. Dort erwartete uns ein ehemaliger Bunker der Bundeswehr, welcher umgebaut wurde und nun als Übungsobjekt dient. Bei Ankunft übte vorab eine Feuerwehr aus Österreich - schwarze Rauchsäulen und deutlicher Feuerschein waren von weitem bereits zu sehen. Nach dem vollständigen Ausrüsten der Schutzausrüstung inklusive Atemschutzgerät gingen die Gruppen nach und nach in den Brandraum vor. Temperaturen über 400 Grad machten den Einsatzkräften deutlich zu schaffen. Im Gebäude selbst wurde man im linken Teil an die extreme Hitze eingewöhnt, im rechten Teil musste man eine vermisste Person auffinden.  Gerade der erste Teil zeigte, wie heiß es plötzlich wird, sobald man geringe Wassermengen über den Schlauch abgibt und wie viel heißer Wasserdampf hierbei entsteht, was einen Einsatz erschweren kann. Im zweiten Teil kam es auf die schnelle Absuche eines unbekannten Raumes an und hierbei die vermisste Person schnellst möglichst aufzufinden und zu retten. Nach zirka 30 Minuten im Brandraum war die Übung erfolgreich beendet. Alle neun Einsatzkräfte waren deutlich erschöpft, aber dennoch glücklich und zufrieden über die wertvolle Erfahrung bei dieser Übung.

Zum Abend hin besuchte man gemeinschaftlich einen Brauereigasthof und ein ortsansässiges Fest. Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen besuchte man noch einmal die Kameraden der Feuerwehr Amberg. Hier bekamen wir zum Abschluss des gelungenen Wochenende einen tollen Ausblick mittels eines Teleskopmast über die Stadt in 32 Metern Höhe.

■ Nils Ohlerich, FF Gräfenhausen

 

 

 

Joomla templates by a4joomla